Glasfaser (Textil)
Auch bekannt als: Glasseide, GF, E-Glas, S-Glas
Anorganische Chemiefaser aus Spezialglas, dient als hitzebeständige und reißfeste Verstärkung in technischen Textilien.
Beschreibung
Glasfasern werden durch Ziehen aus geschmolzenem Spezialglas (E-Glas, S-Glas, R-Glas etc.) bei ca. 1200 °C durch Platin-Rhodium-Düsen gewonnen. Sie sind seit den 1930er-Jahren im industriellen Einsatz und heute weltweit die volumenstärkste Verstärkungsfaser.
Typische Kennwerte: Dichte 2,45–2,58 g/cm³, Zugfestigkeit 1,8–5 GPa, E-Modul 70–90 GPa. Textile Glasfaser wird als Rovings, Vliese oder Gewebe zu Feuerschutzdecken, Schweißerkleidung, Hitzeschutzhandschuhen, technischen Filtern und Verstärkungen in Booten, Rotorblättern und Automobilteilen (GFK) verarbeitet. Für tragende Bekleidung im engeren Sinn wird sie nur eingeschränkt genutzt, da sie spröde ist und Splitter erzeugen kann.
- Anorganische Faser aus SiO₂-basiertem Glas
- Dichte 2,45–2,58 g/cm³
- Zugfestigkeit 1,8–5 GPa (typenabhängig)
- Hitzeschutz und Composites
OEKO-TEX® STANDARD 100 ist für Glasfasern nur bei ausreichender Beschichtung relevant.
Eigenschaften
| Faserart | Anorganisch (Glas) |
|---|---|
| Zugfestigkeit | 1,8–5 GPa |
| Dichte | 2,45–2,58 g/cm³ |
| Anwendung | Hitzeschutz, GFK-Composites |
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Quellen & Referenzen
1- Wikipedia: Glasfaser Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Glasfaser