Karbonfaser (Textil)
Auch bekannt als: Kohlenstofffaser, CF, PAN-Faser (carbonisiert)
Hochsteife Faser aus carbonisiertem Polyacrylnitril (PAN), Basis der CFK-Composites in Sport, Luftfahrt und Motorsport.
Beschreibung
Karbonfasern sind industriell gefertigte Endlosfilamente aus reinem Kohlenstoff. Ausgangsstoff ist heute überwiegend Polyacrylnitril (PAN), das durch Stabilisierung an Luft (200–300 °C), Carbonisierung (bis 1500 °C) und optionale Graphitisierung (>2000 °C) in eine graphitähnliche Kohlenstoffstruktur überführt wird. Einzelfilamente sind 5–9 µm dünn.
Typische Kennwerte: Dichte 1,8 g/cm³, Zugfestigkeit 3500–4600 MPa, E-Modul 230–500 GPa. Karbonfaser wird zu CFK-Composites verarbeitet — Boeing 787-Rumpfsegmente, F1-Chassis, Sportgeräte, Fahrradrahmen. Als textiler Werkstoff kommt sie in Handschuhen, Kompressionswäsche mit Leitfähigkeit und in ableitfähigen Arbeitsanzügen (EN 1149) zum Einsatz.
- Reine Kohlenstofffaser, PAN-Basis
- Filamentdurchmesser 5–9 µm
- Zugfestigkeit 3500–4600 MPa
- Elektrisch leitfähig, thermisch stabil
Recycling ist möglich (Pyrolyse), aber technisch anspruchsvoll und noch nicht großindustriell etabliert.
Eigenschaften
| Faserart | Kohlenstofffaser (PAN) |
|---|---|
| Zugfestigkeit | 3500–4600 MPa |
| Dichte | 1,8 g/cm³ |
| Anwendung | CFK-Composites, ESD-Kleidung |
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Quellen & Referenzen
1- Wikipedia: Kohlenstofffaser Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstofffaser