Mikroplastik-Fasern
Auch bekannt als: Mikrofasern (Kunststoff), Microfibres, Textiles Mikroplastik
Kleinste Kunststofffasern (< 5 mm), die beim Waschen und Tragen synthetischer Textilien freigesetzt werden und in Gewässer gelangen.
Beschreibung
Als Mikroplastik-Fasern bezeichnet man fadenförmige Kunststoffpartikel mit einer Länge unter 5 mm, die vor allem aus Polyester-, Polyamid-, Acryl- und Elasthanfasern stammen. Studien zeigen, dass bei einer typischen Maschinenwäsche mehrere hunderttausend Fasern pro Kilogramm Textil freigesetzt werden können — ein großer Teil davon passiert Kläranlagen und gelangt in Flüsse und Meere.
Maßnahmen zur Reduktion sind langfristigere Faserkonstruktionen (weniger lose Faserenden), enger gedrehte Garne, spezielle Waschsäckchen wie Guppyfriend, Waschmaschinenfilter (in Frankreich ab 2025 gesetzlich vorgeschrieben) sowie ein grundsätzlich sparsamerer Waschzyklus bei niedriger Temperatur.
- Herkunft: Polyester, Polyamid, Acryl, Elasthan — also fast alle Synthetikfasern
- Freisetzung: höchste Werte bei den ersten Waschgängen, danach abnehmend
- Regulatorik: EU-Aktionsplan Kreislaufwirtschaft, französisches Filtergesetz
- Lösungsansätze: Filter, Waschsäckchen, kompaktere Garne, weniger Waschgänge
Eigenschaften
| Größe | Faserlänge < 5 mm, Durchmesser 10-50 mikrom |
|---|---|
| Hauptquelle | Wasche von Polyester-, Fleece- und Sportbekleidung |
| Freisetzung pro Wasche | Ca. 100.000-700.000 Fasern pro kg Textil |
| Gegenmaßnahme | Guppyfriend-Waschsack, Maschinenfilter, kompaktere Garne |
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Quellen & Referenzen
3- Wikipedia: Mikroplastik Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Mikroplastik
- Guppyfriend Waschsack en.guppyfriend.com https://en.guppyfriend.com/
- EU-Aktionsplan Kreislaufwirtschaft environment.ec.europa.eu https://environment.ec.europa.eu/strategy/circular-economy-action-plan_en