Polyamid
Auch bekannt als: PA, PA 6, PA 6.6, Nylon (Sammelbegriff)
Synthetische Faser mit sehr hoher Zug- und Abriebfestigkeit, im deutschen Sprachraum oft synonym mit Nylon.
Beschreibung
Polyamid ist eine synthetische Faser, die durch Polykondensation von Diaminen und Dicarbonsäuren (PA 6.6) oder Ringöffnungspolymerisation von Caprolactam (PA 6) hergestellt wird. Die Faser wurde 1935 von DuPont als Nylon entwickelt und bildete den Auftakt der modernen Chemiefaserindustrie.
Polyamid überzeugt durch extrem hohe Reißfestigkeit, Elastizität und Abriebbeständigkeit. Diese Eigenschaften machen es zum Standardwerkstoff für Rucksäcke, Regenbekleidung, Softshells, Strumpfhosen, Sportartikel und technische Textilien. Im Vergleich zu Polyester nimmt Polyamid mehr Feuchtigkeit auf, was ein angenehmeres Hautgefühl ergibt, aber die Trocknungszeit verlängert.
- Sehr hohe Zug- und Abriebfestigkeit
- Elastisch und formbeständig
- Etwas höhere Feuchtigkeitsaufnahme als PES
- Empfindlich gegen UV und starke Säuren
Recyceltes Polyamid — etwa Econyl® aus Fischernetzen und Produktionsabfällen — reduziert den ökologischen Fußabdruck und wird in Outdoor- und Bademode zunehmend Standard.
Eigenschaften
| Faserart | Vollsynthetisch (PA 6 / 6.6) |
|---|---|
| Herkunft | Erdöl (Caprolactam / Hexamethylendiamin) |
| Zugfestigkeit | sehr hoch |
| Typische Anwendung | Rucksäcke, Regenjacken, Sportwäsche |
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Quellen & Referenzen
3- Wikipedia: Polyamide Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Polyamide
- Textile Exchange Textile Exchange https://textileexchange.org/
- OEKO-TEX OEKO-TEX Association https://www.oeko-tex.com/