Polypropylen (PP)
Auch bekannt als: PP-Faser, Polyolefin-Faser
Leichte, hydrophobe Polyolefin-Faser mit hoher Feuchtigkeitsabweisung — Basis für Funktionsunterwäsche und Non-Woven-Taschen.
Beschreibung
Polypropylen (PP) ist ein thermoplastischer Kunststoff aus der Kettenpolymerisation von Propen. Als Faser 1957 durch Giulio Natta (Nobelpreis 1963) entwickelt; heute mit rund 19 Mio. Jahrestonnen (2020) einer der wichtigsten Standardkunststoffe. Dichte nur 0,90–0,92 g/cm³ — PP schwimmt auf Wasser.
PP-Fasern sind praktisch nicht wasseraufnahmefähig (Feuchteaufnahme <0,05 %), was Feuchtigkeit vom Körper wegleitet — ideal für Skiunterwäsche, Sportsocken und Sport-Base-Layer. Als Non-Woven (Spunbond) wird PP zu Einkaufstaschen, Hygieneprodukten und Filtermedien verarbeitet. Nachteile: schmilzt schon bei 160–170 °C, geringe UV-Beständigkeit ohne Stabilisatoren, sehr schlecht anfärbbar (muss spinngefärbt werden).
- Polyolefin (Polypropen)
- Dichte 0,90–0,92 g/cm³ (schwimmt)
- Feuchteaufnahme <0,05 %
- Sport-Base-Layer, PP-Non-Woven-Taschen
PP ist grundsätzlich rezyklierbar, im Textilbereich aber selten in Kreislaufsystemen erfasst.
Eigenschaften
| Faserart | Polyolefin |
|---|---|
| Dichte | 0,90–0,92 g/cm³ |
| Schmelzpunkt | 160–170 °C |
| Anwendung | Base-Layer, Non-Woven-Taschen |
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Quellen & Referenzen
1- Wikipedia: Polypropylen Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Polypropylen