PVC
Auch bekannt als: Polyvinylchlorid, Vinyl
Vielseitiger, robuster Kunststoff mit hoher Chemikalienbeständigkeit, häufig als Beschichtung von Planen und Warnwesten.
Beschreibung
Polyvinylchlorid (PVC) ist ein chlorhaltiger Thermoplast, der 1913 patentiert wurde und heute nach Polyethylen und Polypropylen zu den weltweit meistproduzierten Kunststoffen zählt. In der Textilbranche wird PVC vor allem als Beschichtung oder Folie eingesetzt, weniger als eigenständige Faser.
PVC ist beständig gegen Wasser, Fette, viele Chemikalien und UV-Strahlung, wird durch Weichmacher (meist Phthalate) flexibel und ist thermisch verschweißbar. Klassische Anwendungen sind LKW-Planen, Regenmäntel, Reflexstreifen auf Warnwesten, Schürzen, Duschvorhänge, Marktschirme und aufblasbare Artikel. PVC-Kunstleder ist die günstigere Alternative zu PU-Kunstleder.
- Chlorhaltiger Thermoplast
- Wasserdicht und chemikalienbeständig
- Thermisch verschweißbar
- Weichmacher-Anteile im PVC-P bis zu 30 %
Ökologisch und gesundheitlich ist PVC wegen der Weichmacher, möglicher Dioxin-Emissionen bei Verbrennung und schwieriger Recyclingfähigkeit umstritten; Alternativen wie PU, EVA und PEVA gewinnen deshalb an Bedeutung.
Eigenschaften
| Materialart | Chlorhaltiger Thermoplast |
|---|---|
| Weichmacher | Phthalate (bis 30 % im PVC-P) |
| Beständigkeit | Wasser, Fett, Chemikalien, UV |
| Typische Anwendung | Planen, Regenmäntel, Warnwesten |
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Quellen & Referenzen
3- Wikipedia: PVC Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Polyvinylchlorid
- PlasticsEurope plasticseurope.org https://plasticseurope.org/
- OEKO-TEX OEKO-TEX Association https://www.oeko-tex.com/