Kokosfaser (Coir)
Auch bekannt als: Coir, Kokosnussfaser, Kokoshüllfaser
Steife Naturfaser aus der Fruchthülle der Kokosnuss — biologisch abbaubar, salzwasserfest und traditionell für Matten, Bürsten, Seile und Vlies-Einlagen im Textilbereich verwendet.
Beschreibung
Die Kokosfaser (englisch coir) wird aus der faserigen Schicht zwischen der harten Schale und der äußeren Hülle der Kokosnuss gewonnen. Sie besteht überwiegend aus Cellulose und Lignin, ist dadurch sehr steif, druck- und formstabil und eine der wenigen Naturfasern, die resistent gegen Salzwasser ist. Hauptproduzenten sind Indien, Sri Lanka und Vietnam.
Man unterscheidet braune Kokosfaser aus reifen Nüssen (grob, abriebfest) und feinere weiße Kokosfaser aus unreifen Nüssen (elastischer, für Garne und Netze). Im Textil- und Bekleidungsumfeld wird Coir vor allem für Fußmatten, Bürsten, Kokosläufer, Sitzpolster-Einlagen und als Naturvlies in orthopädischen und ökologischen Matratzen eingesetzt.
- Weltweite Faserproduktion über 1,2 Mio. Tonnen pro Jahr (Stand 2020)
- Sehr abrieb- und salzwasserfest — ideal für Außenbereich und Marine
- Vollständig biologisch abbaubar
- Nicht für hautnahe Bekleidung geeignet — zu grober Griff
Eigenschaften
| Faserart | Naturfaser (Frucht, Cellulose+Lignin) |
|---|---|
| Herkunft | Indien, Sri Lanka, Vietnam |
| Eigenschaft | Steif, abriebfest, salzwasserresistent |
| Anwendung | Fußmatten, Bürsten, Vlies-Einlagen, Kokosläufer |
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Quellen & Referenzen
3- Wikipedia: Kokosfaser (DE) Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Kokosfaser
- Wikipedia: Coir (EN) Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Coir
- Wikipedia: Cocos nucifera Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Cocos_nucifera