Eri-Seide (Ahimsa)
Auch bekannt als: Endi-Seide, Errandi, Peace Silk Assam, Samia ricini
Warm-flauschige Wollseide der Rizinusspinner Samia ricini — Ahimsa-Prinzip: der Falter verlässt den Kokon, wodurch nur Kurzfasern übrig bleiben.
Beschreibung
Eri-Seide entsteht aus den Kokons des Rizinusspinners Samia ricini, der vor allem in Assam und Meghalaya (Nordostindien) gezüchtet wird. Anders als bei klassischer Mulberry-Seide werden die Falter nicht in ihren Kokons abgetötet: Sie schlüpfen zunächst, bevor die Kokons weiterverarbeitet werden. Dadurch sind die Fasern kurz und diskontinuierlich — Eri wird nicht gehaspelt, sondern wie Baumwolle oder Wolle versponnen.
Der Griff erinnert deshalb an weiche Wolle mit dezentem Seidenglanz — Eri wird oft „Wollseide" genannt. Sie ist wärmedämmend, luftig und im Winter angenehm zu tragen, weshalb Assam-Bevölkerung sie traditionell zu Schals, Shawls und wärmenden Alltagstextilien verarbeitet. Modemarken wie Aiayu (Dänemark) oder Cos&Chi (Deutschland) setzen Eri als vegan-freundliche Ahimsa-Alternative zu Mulberry-Seide ein.
- Ahimsa: Falter schlüpft aus dem Kokon vor der Weiterverarbeitung
- Nicht haspelbar — gesponnene Kurzfaser, wollseidiger Griff
- Warm und atmungsaktiv — winterliches Naturmaterial
- Marktnische: vegan-freundliche Seidenalternative
Eigenschaften
| Faserart | Naturfaser (tierisch, Ahimsa-Wildseide) |
|---|---|
| Herkunft | Assam, Meghalaya (Indien), Nepal |
| Griff | Weich, wollig, mit dezentem Seidenglanz |
| Ethik | Ahimsa — Falter schlüpft aus |
| Anwendung | Schals, Shawls, Wintertücher, Home-Textilien |
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Quellen & Referenzen
1- Wikipedia: Eri silk Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Eri_silk