Kenaf
Auch bekannt als: Hibiscus cannabinus, Ambari, Dekkanhanf
Schnellwachsende Bastfaser aus dem afrikanischen Hibiskus Hibiscus cannabinus — juteähnlich, CO₂-effizient, für Grobtextilien und Verbundwerkstoffe.
Beschreibung
Kenaf (Hibiscus cannabinus) ist eine einjährige Malve, die in Afrika, Süd- und Südostasien seit über 4.000 Jahren angebaut wird. Die Pflanze erreicht in nur 4–5 Monaten eine Höhe von 3–4 Metern und bindet dabei überdurchschnittlich viel CO₂ — bis zu 20 Tonnen pro Hektar und Jahr.
Aus der Rinde wird eine juteähnliche Langbastfaser gewonnen (Länge 2–6 mm), aus dem inneren Stängel eine kürzere holzige Faser. Kenaf ersetzt zunehmend Jute in Säcken, Geotextilien und groben Geweben. Toyota und Ford setzen Kenaf-Faservliese in Türverkleidungen ein; Fußmatten, Bio-Verbundplatten und Zellstoff für säurefreies Papier sind weitere Anwendungen. Textil taucht Kenaf meist in Beimischungen zu Baumwolle oder als grober Sackstoff auf.
- Wächst in 4–5 Monaten auf 3–4 m Höhe
- Sehr hohe CO₂-Bindung — bis 20 t/ha
- Ersatz für Jute in Säcken, Geotextilien, Bio-Composites
- Auto-Innenverkleidungen (Toyota, Ford)
Eigenschaften
| Faserart | Naturfaser (pflanzlich, Bastfaser) |
|---|---|
| Herkunft | Indien, China, Bangladesch, USA |
| Wachstum | 3–4 m in 4–5 Monaten, bis 20 t CO₂/ha |
| Anwendung | Säcke, Geotextilien, Bio-Verbundstoffe, Papier, Auto-Interieur |
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Quellen & Referenzen
1- Wikipedia: Kenaf Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Kenaf