Pima-Baumwolle
Auch bekannt als: Pima Cotton, Peruvian Pima, American Pima
Extralangstapelige Baumwolle (ELS) der Art Gossypium barbadense; hauptsächlich in Peru und dem Südwesten der USA angebaut.
Beschreibung
Pima-Baumwolle ist eine Extralangstapel-Baumwolle (ELS) der Art Gossypium barbadense. Die Bezeichnung "Pima" wurde bereits in den frühen 1900er Jahren vom US-Landwirtschaftsministerium (USDA) für die in Arizona, New Mexico, Texas und Kalifornien gezüchtete ELS-Baumwolle eingeführt; sie ehrt den Pima-Indianerstamm, der bei den frühen Züchtungsversuchen mitwirkte. Die Marke Supima® wurde 1954 von der Supima Association of America geprägt. Wichtigste Anbauländer heute sind Peru (führend, in Piura, Chira, Ica), USA ("American Pima"/Supima) und Israel.
Die Stapellänge liegt bei 34–42 mm (klassische Upland-Baumwolle 22–28 mm). Die Faser ist besonders fein (2,6–3,4 Mikronaire), dabei sehr fest (30–35 cN/tex) und dauerhaft glatt. Daraus lassen sich extrem feine Ringgarne (Nm 100+) mit hoher Reißfestigkeit spinnen, die weichen, glänzenden, reißfesten Stoffe ergeben.
Pima macht weniger als 5 % der Weltbaumwollproduktion aus – das erklärt den deutlichen Preisaufschlag gegenüber Standardbaumwolle. Verwendet in Premium-T-Shirts, Poloshirts, Hemden, Bettwäsche und hochwertigem Nähzwirn. In den USA ist "Supima®" das lizenzierte Markenzeichen für zu 100 % amerikanische Pima.
Eigenschaften
| Art | Gossypium barbadense (ELS) |
|---|---|
| Stapellänge | 34-42 mm |
| Feinheit | 2,6-3,4 Mikronaire |
| Anbauländer | Peru, USA, Israel, Australien |
| Marken | Supima (USA), Peruvian Pima |
| Weltmarktanteil | unter 5 % |
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Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Pima cotton Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Pima_cotton
- Wikipedia: Gossypium barbadense Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Gossypium_barbadense