Herringbone
Auch bekannt als: Fischgrat (engl.)
Englische Bezeichnung für die Fischgrat-Köperbindung, insbesondere im britischen Anzug- und Tweedkontext.
Beschreibung
Herringbone bezeichnet im internationalen und englischsprachigen Textilhandel die Fischgrat-Köperbindung. Der Begriff ist besonders im britischen Herrenmodekontext etabliert, wo Herringbone Tweed und Herringbone Suiting als klassische Muster geführt werden. Es handelt sich um eine Webware — Kette und Schuss kreuzen sich rechtwinklig — mit gespiegeltem Köperrapport.
Charakteristisch ist die Kombination aus Z- und S-Richtung des Köpers, wodurch parallele Grätenreihen entstehen. Die Fadendichte liegt bei Anzugstoffen typisch bei 30-45 Kettfäden/cm, bei Tweeds und Mänteln oft grober bei 20-30 Fäden/cm. Verwendete Fasern sind Kammgarn-Wolle (Merino, Shetland), Kaschmir-Mischungen und im Sommer Baumwoll- oder Leinen-Herringbone.
Herringbone-Größen (Rapportbreite) unterscheiden sich: Micro-Herringbone (unter 5 mm) für Anzüge, Wide-Herringbone (10-20 mm) für Mäntel und Sakkos. Klassische Handelsnamen sind Harris Tweed Herringbone und Donegal Herringbone. Die Bindung ist reibfest und formstabil, dabei weniger empfindlich als Atlas.
Eigenschaften
| Bindungsart | Gebrochener Köper (Z/S) |
|---|---|
| Fadendichte | 20-45 Fäden/cm |
| Griff | Formstabil, strukturiert |
| Verwendung | Anzüge, Tweeds, Mäntel |
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Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Herringbone Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Herringbone_(cloth)
- Textile Institute textileinstitute.org https://www.textileinstitute.org/