Köper
Auch bekannt als: Köperbindung
Grundbindung mit diagonaler Rippenstruktur; ein Faden überspringt mehrere Gegenfäden mit versetzten Bindungspunkten.
Beschreibung
Die Köperbindung ist neben Leinwand und Atlas die dritte Grundbindung der Weberei. Sie erzeugt eine deutlich sichtbare Diagonallinie (Grat), weil die Bindungspunkte in jeder Reihe um einen Faden versetzt sind. Ein 2/1-Köper bedeutet: Kettfaden liegt über zwei Schüssen und unter einem, in der nächsten Reihe versetzt um einen Faden.
Köper wird durch Rapport (z. B. 2/1, 3/1, 2/2) und Steigung (Z- oder S-Diagonale) beschrieben. Fadendichten liegen typisch bei 25-50 Fäden/cm. Die Bindung ist reibfester und flexibler als Leinwand, weil Fäden gleiten können, und bildet die Grundlage vieler Bekleidungsstoffe: Denim (3/1-Z-Köper), Gabardine, Chinos, Uniformstoffe, Bettinlets.
Typische Fasern sind Baumwolle, Wolle (Kammgarn), Viskose, Polyester. Der Griff ist tendenziell weicher als Leinwand mit gleichem Gewicht, weil weniger Bindungspunkte anliegen. Köper fällt schön, ist knitterarm und formstabil, daher Standard für Hosen und robuste Oberbekleidung. Es handelt sich um eine Webware.
Eigenschaften
| Bindungsart | Köper (Grundbindung) |
|---|---|
| Fadendichte | 25-50 Fäden/cm |
| Griff | Weich, fließend, formstabil |
| Verwendung | Hosen, Chinos, Denim, Uniformen |
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Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Koeperbindung Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6perbindung
- Textile Institute textileinstitute.org https://www.textileinstitute.org/