Panama-Gewebe
Auch bekannt als: Panamabindung, Würfelbindung, Hopsack
Abgeleitete Leinwandbindung mit gefachten Kett- und Schussfäden — ergibt ein würfel- oder korbartiges Muster.
Beschreibung
Die Panamabindung ist eine abgeleitete Leinwandbindung, bei der zwei oder mehr Kettfäden und ebenso viele Schussfäden zu Gruppen gefacht werden. Das Ergebnis ist ein deutliches würfel- oder korbähnliches Muster (daher auch Würfelbindung genannt). Die Bindung 2/2 heißt quadratisches Panama; 3/3, 4/4 usw. sind gröber; ungleiche Gruppen (2×1 wie im Oxford-Stoff) ergeben Rechteck-Panama.
Panama-Gewebe sind lockerer und weicher als reine Leinwand — die längeren Flottierungen machen den Stoff fließender, aber weniger reißfest. Fasern: Baumwolle (Hopsack für Sakkos, Aida-Stoff für Stickerei), Wolle (leichte Sommer-Sakkos, Blazerstoffe), Leinen (Panamahut-Vorstufe, obwohl der Hut selbst aus Toquilla-Palme geflochten ist). Grammaturen 150-320 g/m².
Verwendung: Blazer (klassischer Hopsack), Sommersakkos, Aida-Stickstoffe, Hardanger-Stoffe, dekorative Wohntextilien und Taschen. Beliebt für alles was luftig, aber strukturiert wirken soll.
Eigenschaften
| Bindungsart | Gefachte Leinwand (2/2, 3/3) |
|---|---|
| Typische Fasern | Baumwolle, Wolle, Leinen |
| Grammatur | 150-320 g/m² |
| Verwendung | Blazer, Sakkos, Stickstoffe |
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Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Panamabindung Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Panamabindung
- Textile Institute textileinstitute.org https://www.textileinstitute.org/