Rips
Auch bekannt als: Ripsgewebe, Ripsbindung
Leinwandbindung mit ausgeprägter Rippenstruktur, erzeugt durch dickere Schuss- oder Kettfäden.
Beschreibung
Rips (englisch repp, französisch reps) ist eine Ableitung der Leinwandbindung, bei der eines der Fadensysteme (Kette oder Schuss) deutlich dicker ausgeführt wird als das andere. Die feineren Fäden decken die dickeren gleichmäßig ab, so dass eine ausgeprägte, quer- oder längslaufende Rippenstruktur entsteht: Querrips bei dickem Schuss, Längsrips bei dicker Kette.
Fasern: Wolle für Anzüge und Krawatten (typisch englischer Repp-Silk-Tie), Baumwolle für Vorhänge und Möbelstoffe, Seide für Ordensbänder und Krawatten, Polyester für Deko und Krawattenbänder. Grammaturen 150-400 g/m² je nach Einsatz.
Verwendung: Krawatten (klassische Regimental Ties), Vorhänge, Möbelbezüge, Ordensbänder, Uniformstoffe und Bettwaren. Der markante Rippencharakter macht Rips zu einem klassischen Träger für Streifenmuster (Regimentsstreifen).
Eigenschaften
| Bindungsart | Abgeleitete Leinwand (Rips) |
|---|---|
| Typische Fasern | Wolle, Seide, Baumwolle, Polyester |
| Optik | Ausgeprägte Quer- oder Längsrippen |
| Verwendung | Krawatten, Vorhänge, Möbel, Bänder |
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Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Rips Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Rips
- Textile Institute textileinstitute.org https://www.textileinstitute.org/