Ripstop im Detail
Auch bekannt als: Ripstop-Konstruktion, Reissstopp-Gewebe, Ripstop-Raster
Leinwand- oder Panamabindung mit im Raster von etwa 5–8 mm eingewebten Verstärkungsfäden — kleine Risse breiten sich nicht weiter aus.
Beschreibung
Ripstop bezeichnet keine eigene Bindung, sondern ein Verstärkungsmuster: In eine Grundbindung (meist Leinwand oder Panama) werden in regelmäßigen Abständen von ca. 5–8 mm dickere Kett- und Schussfäden eingewebt. Diese bilden ein sichtbares Karo, das eingetretene Risse an der nächsten Verstärkung stoppt (rip stops). Die restliche Fläche bleibt vergleichsweise leicht.
Ripstop-Gewebe werden vor allem aus Polyamid (Nylon) und Polyester gefertigt, seltener aus Baumwolle, Seide oder Polypropylen. Typische Denier-Bereiche reichen von sehr leichten 20–40 den für Ultralight-Zelte und Windjacken über 70–210 den für klassische Outdoor-Jacken bis 500–1000 den für Cordura-artige Rucksacksstoffe. Die Konstruktion geht auf militärische Fallschirmentwicklung zurück; das Ripstop-Verstärkungsmuster wurde 1962 durch die US Army patentiert und ist heute Standard bei Zelten, Windbreakern, Softshells, Backpacks, Fahnen und Kites.
- Hohe Weiterreißfestigkeit bei geringem Zusatzgewicht
- Rasterabstand und Denier lassen sich zielgerichtet abstimmen
- Gut kombinierbar mit PU-, Silikon- oder DWR-Ausrüstung
Eigenschaften
| Konstruktion | Grundbindung mit Verstärkungsraster ca. 5–8 mm |
|---|---|
| Typische Fasern | Polyamid, Polyester, seltener Baumwolle/Seide |
| Denier-Bereich | ca. 20–1000 den je nach Einsatz |
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Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Ripstop Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Ripstop
- Wikipedia: Nylon Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Nylon