Ripstop
Auch bekannt als: Ripstop-Nylon, Reißstopp-Gewebe
Leinwandbindung mit rasterartig eingearbeiteten Verstärkungsfäden, die das Weiterreißen verhindern.
Beschreibung
Ripstop ist eine Leinwandbindung (seltener Köper), in die in regelmäßigen Abständen (typisch alle 5-10 mm) dickere Verstärkungsfäden in Kette und Schuss eingewebt werden. Dadurch entsteht ein sichtbares Karo-Raster, das ein Weiterreißen bei Einriss verhindert — der Riss stoppt am nächsten Verstärkungsfaden. Es handelt sich um eine Webware.
Klassisches Militärprodukt (US Airborne, WWII), hergestellt aus Nylon (Polyamid 6.6), Polyester oder Baumwolle. Nylon-Ripstop hat Gewichte von 40-200 g/m², ist meist mit PU oder Silikon beschichtet für Wasserdichtigkeit (Zelte, Schlafsäcke, Fallschirme). Ripstop-Baumwolle wird für Outdoor-Hosen (Trekking-Pants) und Uniformen (BDU, ACU) genutzt.
Fadendichte 40-80 Fäden/cm bei Nylon, gröber bei Baumwolle. Die Verstärkungsfäden sind oft zweifach oder dreifach gefacht. Der Griff ist glatt, papierartig knisternd bei dünnen Qualitäten, robust und flexibel. Zusatzausrüstungen: DWR (Durable Water Repellent), C0-PFC-freie Imprägnierungen, Ripstop-Cordura mit Nylon 6.6-Hochfestgarnen.
Eigenschaften
| Bindungsart | Leinwand mit Verstärkungsraster |
|---|---|
| Fadendichte | 40-80 Fäden/cm |
| Griff | Glatt, papierartig, reißfest |
| Verwendung | Outdoor, Militär, Zelte |
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Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Ripstop Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Ripstop
- Textile Institute textileinstitute.org https://www.textileinstitute.org/