Twill
Auch bekannt als: Köper (engl.)
Internationale Bezeichnung für Köperbindung; im Handel meist für feine, glatte Köperstoffe (Baumwoll-Twill, Polyester-Twill).
Beschreibung
Twill ist der englische Handelsname für Köperbindung und wird im Textileinkauf oft synonym verwendet. Insbesondere in Sourcing-Katalogen und bei Uniform- und Berufsbekleidung ist der Begriff Standard. Es handelt sich um eine Webware mit diagonalem Grat, entstehend durch versetzte Bindungspunkte.
Gebräuchlich sind Cotton Twill (kräftig, 3/1-Z-Köper, 180-320 g/m², für Chinos und Workwear), Polyester Twill (leicht, glatt, 90-150 g/m², für Blusen, Innenfutter und Uniformblusen) und Wool Twill (Anzugstoffe). Fadendichten reichen von 25 Fäden/cm (grobe Workwear) bis über 100 Fäden/cm (feine Anzug-Twills).
Twill unterscheidet sich von Fischgrat dadurch, dass die Diagonale kontinuierlich in eine Richtung verläuft. Der Griff variiert stark je nach Faser und Gewicht: von seidig-glatt bis kernig-robust. Twill wird oft mercerisiert oder Sanforisiert, um Glanz und Formstabilität zu erhöhen. Klassische Handelsbezeichnungen sind Gabardine (steiler Köper), Serge (2/2-Twill) und Drill (3/1-Twill).
Eigenschaften
| Bindungsart | Köper (Z- oder S-Diagonale) |
|---|---|
| Fadendichte | 25-100+ Fäden/cm |
| Griff | Weich bis robust, diagonaler Fall |
| Verwendung | Chinos, Workwear, Blusen, Uniformen |
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Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Twill Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Twill
- Textile Institute textileinstitute.org https://www.textileinstitute.org/