Webkante
Auch bekannt als: Salleiste, Sahlkante, Sahlleiste, Selfkante
Fest verwebte Längskante eines Gewebes, die das Ausfransen der Kettfäden verhindert.
Beschreibung
Die Webkante (auch Salleiste, engl. selvedge) ist die selbstständig fertiggestellte, längslaufende Kante eines Gewebes. Sie entsteht dadurch, dass der Schussfaden am Ende jeder Bahn umkehrt und zurückläuft – die äußersten Kettfäden werden dabei besonders dicht eingebunden.
Die Webkante ist deutlich dichter und fester als der Rest des Stoffs, oft mit stärkerem Garn oder anderer Bindung ausgeführt und häufig mit einer aufgedruckten Bordüre versehen, die Hersteller, Qualität oder Serie angibt. Bei traditionellen Schützenwebstühlen ist die Kante geschlossen (Selfedge), bei modernen Schuss-Systemen ausgefranst und thermisch/mechanisch nachgesichert.
- Bei Selvedge-Denim wird die geschlossene Webkante bewusst als Designelement (roter Faden) an Jeanssäumen sichtbar getragen
- Kettdichte an der Kante bis zu 3-fach höher als in der Bahn
- Wird beim Zuschnitt meist entfernt, gibt jedoch Fadenlauf und Nutzbreite an
Eigenschaften
| Funktion | Kantenschutz vor Ausfransen |
|---|---|
| Herstellung | Schussumkehr + verdichtete Kette |
| Kennzeichnung | Oft Herstellerbordüre/Farbcode |
| Selvedge-Denim | Sichtbare rote Randlinie |
| Verwendung im Zuschnitt | Meist abgeschnitten |
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Quellen & Referenzen
1- Wikipedia: Selvage Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Selvage