Whipcord
Auch bekannt als: Peitschenschnur-Köper
Steilköper mit einzelnen, scharf hervortretenden Diagonalgraten — härter und knackiger als Gabardine.
Beschreibung
Whipcord ist ein Steilköper, dessen einzelne Diagonalgrate deutlich runder und markanter aus der Oberfläche heraustreten als bei Gabardine oder Standardköper. Der Name (englisch: Peitschenschnur) verweist auf die schnürartige Rippenoptik. Verwendet werden dafür hart gedrehte Kammgarne (Wolle) oder Baumwollzwirne mit hoher Kettdichte; die Rippen liegen in einem Steigungswinkel von etwa 63°.
Fasern klassisch Kammgarnwolle (englischer Wollwhipcord für Reitmoden), heute auch Baumwolle für Arbeits- und Sportbekleidung. Grammaturen 270-480 g/m² für Wolle, 240-400 g/m² für Baumwolle. Der Griff ist sehr fest, knackig und leicht steif; extreme Abriebfestigkeit und lange Haltbarkeit machen ihn zum idealen Berufs- und Uniformstoff.
Verwendung: Reithosen, Uniformhosen (Militär, Polizei, Feuerwehr), robuste Arbeitshosen, Sportjacken und Sattlereiartikel. Von Cavalry Twill unterscheidet ihn die einzelne (nicht paarige) Diagonale; von Gabardine die schärfer hervortretende Rippenoptik.
Eigenschaften
| Bindungsart | Steilköper, einzelne Diagonale |
|---|---|
| Typische Fasern | Kammgarnwolle, Baumwollzwirn |
| Grammatur | 240-480 g/m² |
| Verwendung | Reit-, Uniform- und Arbeitshosen |
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Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Whipcord Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Whipcord
- Textile Institute textileinstitute.org https://www.textileinstitute.org/