Non-Woven (Vliesstoff)
Auch bekannt als: Vlies, Nonwoven
Textiles Flächengebilde aus Fasern, das nicht gewebt oder gestrickt, sondern verfestigt ist.
Beschreibung
Non-Woven (Vliesstoff) ist ein textiles Flächengebilde aus einzelnen Fasern, die durch mechanische Verhakung (Nadelvlies), Wärmeschmelze (Thermobond, Spunbond), chemische Bindemittel (Latex) oder Wasserstrahl-Verwirbelung (Spunlace) verfestigt sind. Kein Weben, kein Stricken.
Kenngrößen: Flächengewicht 15-500 g/m2, Reißfestigkeit nach EN 29073-3, Dicke nach ISO 5084, Wasserabsorption nach WSP 10.1. Typen: Spunbond-PP (Einweg-OP-Kittel), Meltblown-PP (Feinstfilter, MNS-Masken), SMS-Laminat (Spunbond-Meltblown-Spunbond).
Anwendung im Textilbereich: Einlagen (Verstärkungen an Kragen, Manschetten), Isolierungen (Thinsulate®), Filter, Wärmeisolation. Vorteile: kostengünstig, definierte Dicke, keine Auszipfelung. Nachteile: geringere Reißfestigkeit als Gewebe, meist Einweg. Alterung: UV-Abbau, Faserablösen bei mechanischer Belastung. Neuere rPET-Non-Wovens tragen zur Kreislaufwirtschaft bei.
Eigenschaften
| Prüfnorm | EN 29073-3, ISO 5084, WSP |
|---|---|
| Typische Werte | 15-500 g/m<sup>2</sup> |
| Anwendung | Einlagen, Isolierung, Filter |
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Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Nonwoven fabric Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Nonwoven_fabric
- ISO 5084 ISO — International Organization for Standardization https://www.iso.org/standard/23348.html