Winddicht
Auch bekannt als: Windbeständig
Eigenschaft eines Textils, den Wind (Luftstrom) weitgehend abzuhalten.
Beschreibung
Winddicht beschreibt die Fähigkeit eines Textils, den Luftdurchgang zu minimieren. Gemessen wird die Luftdurchlässigkeit nach EN ISO 9237 in l/m2/s bei 100 Pa Differenzdruck. Grenzwerte: unter 5 l/m2/s = winddicht, 5-50 = windabweisend, > 50 = luftdurchlässig.
Umgesetzt wird Winddichtigkeit über dichte Web-Konstruktionen (Mikrofaser, hohe Kettdichte), Beschichtungen oder Membranen. Beispiele: WINDSTOPPER® (Gore, ePTFE), Pertex Quantum®, klassische Ventile-Baumwolle. Winddicht bedeutet nicht automatisch wasserdicht.
Der Windchill-Effekt (gefühlte Temperatur) sinkt drastisch mit steigender Windgeschwindigkeit: bei 0 °C und 30 km/h Wind gefühlt -10 °C. Winddichte Layer sind daher für alpine, radfahrende und Winter-Sport-Anwendungen essenziell. Alterung: Beschichtungen können Poren durch Waschen verlieren; Web-Winddichtigkeit ist waschbeständiger.
Eigenschaften
| Prüfnorm | EN ISO 9237 (Luftdurchlässigkeit) |
|---|---|
| Typische Werte | < 5 l/m<sup>2</sup>/s = winddicht |
| Anwendung | Softshell, Windbreaker, Ski |
Passende Produktkategorien
Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Windproof Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Windbreaker
- GORE Fabrics gore-fabrics.com https://www.gore-fabrics.com/