Kettengewirk
Auch bekannt als: Kettenwirkware, Warp-Knit
Maschenware, bei der jede Kettfaden-Nadel eine eigene Masche bildet — laufmaschenfest und formstabil.
Beschreibung
Kettengewirk (Warp Knit) ist eine Maschenware, die im Gegensatz zum Rundstrick nicht aus einem einzigen Schussfaden, sondern aus vielen parallelen Kettfäden gearbeitet wird. Jede Nadel arbeitet mit einem eigenen Faden, sodass die Maschen sich diagonal verschlingen. Die wichtigsten Maschinen sind Tricot- und Raschelmaschinen; Feinheiten liegen bei 22-32 gauge.
Die Struktur ist dichter, glatter und deutlich laufmaschenfester als weft-Knit. Kettengewirke lassen sich mit Bindungen wie Tricot, Charmeuse, Milanese oder Atlas variieren. Flächengewichte reichen von 60 g/m² (Wäschetrikot) über 150-250 g/m² (Bekleidung) bis 400 g/m² (technische Textilien). Materialien: Polyester, Polyamid, Elasthan, Baumwolle.
Verwendung: Sport-Trikots, Wäsche, Futterstoffe, Mesh, Vorhänge, technische Textilien, Autositze. Der große Vorteil ist die Kombination aus Dehnbarkeit und Formstabilität — Kettengewirk fällt schwerer, verzieht sich weniger und läuft nicht auf wie eine Strumpfhose. Pflege je nach Material, meist 30-40 °C schonend.
Eigenschaften
| Fadensystem | Parallele Kettfäden, viele Spulen |
|---|---|
| Flächengewicht (typ.) | 60-400 g/m² |
| Struktur | Laufmaschenfest, diagonal verschlungen |
| Anwendung | Sport, Wäsche, Futter, Technik |
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Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Warp knitting Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Warp_knitting
- Wikipedia: Knitted fabric Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Knitted_fabric