Webfrottier
Auch bekannt als: Gewebefrottier
Klassisches gewebtes Frottier auf Frottierwebmaschine — Abgrenzung zu Strick- oder Wirkfrottee.
Beschreibung
Webfrottier bezeichnet spezifisch die auf Schützen- oder Luftdüsen-Webmaschinen mit Frottierschussvorrichtung gewebte Variante des Frottiers — im Unterschied zu gestrickten oder gewirkten Frottee-Ware (z.B. Sweatshirt-Frottier). Die Grundkonstruktion beruht auf zwei Kettbäumen: Grundkette straff, Polkette lose. Bei jedem dritten oder vierten Schuss wird die Polkette nachgelassen, wodurch die Schlingen aus der Fläche heraustreten.
Flächengewichte: 380-700 g/m². Als Material dient Baumwolle in Ringgarn Ne 12-20, teils mit gezwirnter Polkette für höhere Robustheit. Die Bindung heißt Frottierbindung und ist auf spezielle Frottierwebmaschinen von Dornier, Picanol oder Toyota angewiesen. Webfrottier ist die dominante Konstruktion für Handtücher, Bademäntel und Wischtücher.
Vorteile gegenüber Strickfrottee: höhere Formstabilität, geringerer Verzug, bessere Rand- und Kantenverarbeitung durch integrierte Bordüren, längere Lebensdauer. Nachteil: geringere Elastizität, deshalb ungeeignet für körperbetonte Kleidungsstücke. Pflege: 60 °C, ohne Weichspüler, Trockner mittel-hoch für optimales Wiederaufrichten der Schlingen.
Eigenschaften
| Materialbasis | Baumwolle Ringgarn Ne 12-20 |
|---|---|
| Flächengewicht (typ.) | 380-700 g/m² |
| Griff | Flauschig, formstabil, saugstark |
| Anwendung | Handtücher, Bademäntel |
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Quellen & Referenzen
2- Dornier terry looms lindauerdornier.com https://www.lindauerdornier.com/
- OEKO-TEX OEKO-TEX Association https://www.oeko-tex.com/