Färbung & Ausrüstung
Nasschemische und mechanische Veredelungsverfahren — vom Sanforisieren gegen Schrumpf über Reaktivfärbung bis zu Silikon- und Enzymwäschen.
Färbung und Ausrüstung bezeichnen alle Prozesse, die einem Rohtextil nach dem Weben oder Stricken Farbe, Griff, Gebrauchsstabilität und funktionelle Eigenschaften verleihen. In der Färberei kommen je nach Faser unterschiedliche Farbstoffklassen zum Einsatz: Reaktivfarbstoffe binden kovalent an die Hydroxylgruppen der Cellulose und bilden die Grundlage moderner Baumwollfärbung, Küpenfarbstoffe wie Indanthren erreichen höchste Licht- und Waschechtheiten, Pigmentfärbungen legen unlösliche Farbkörper mit Bindern auf die Faseroberfläche. Die mechanische Ausrüstung — allen voran das Sanforisieren nach Sanford Cluett (1928) — reduziert den Restschrumpf auf unter ein Prozent und macht Baumwollstoffe für die Konfektion berechenbar. Wäschen mit Enzymen (Cellulasen), Silikonen oder Bimsstein bestimmen Griff, Optik und Trage-Feeling von Denim und Jerseyware. Zunehmend rücken ökologische Fragen in den Vordergrund: Salzfracht in Reaktivbädern, Wasserverbrauch, ZDHC-Konformität und Ersatz umweltbelastender Chemikalien prägen die aktuelle Entwicklung.
A
— 3 BegriffeAcid Wash
Waschung, bei der mit Kaliumpermanganat getränkte Bimssteine mit Denim getrommelt werden — erzeugt scharfen Kontrast aus Weiß-Marmorierung und dunkelblauen Bereichen.
WeiterlesenAnti-Pilling-Ausrüstung
Chemische, enzymatische oder mechanische Behandlung, welche die Bildung von Faserknötchen (Pills) an der Warenoberfläche verhindert oder verzögert.
WeiterlesenAntistatik-Ausrüstung
Chemische oder mechanische Ausrüstung, welche die elektrostatische Aufladung von Textilien reduziert — essentiell für Elektronik-Arbeitsbekleidung und Kunstfaser-Kleidung.
WeiterlesenB
— 6 BegriffeBatik-Färbung
Reservefärbung mit flüssigem Wachs — javanische Tradition, seit 2009 UNESCO-Weltkulturerbe. Charakteristisch sind feine Craquelé-Linien in den gewachsten Bereichen.
WeiterlesenBio-Based DWR (pflanzliche Wasserabweisung)
Wasserabweisende Ausrüstung auf Basis pflanzlicher Rohstoffe — komplett PFAS-frei, kompostierbare Restchemie, moderne Alternative zu C6/C0-DWR.
WeiterlesenBionic-Finish
Fluorfreie, PFAS-freie Hydrophob-Ausrüstung der Rudolf Group, die den Lotus-Effekt biomimetisch nachbildet.
WeiterlesenBleachwash
Waschung mit Natriumhypochlorit oder Kaliumpermanganat zur gezielten Aufhellung von Denim oder Baumwollstoffen — erzeugt stark ausgewaschene, oft flächige Bleaching-Optik.
WeiterlesenBleichverfahren für Textilien (Überblick)
Sammelbegriff für alle chemischen Verfahren, mit denen natürliche Gelbstiche oder Fremdfarben aus Rohgeweben entfernt werden — Grundlage jeder späteren Färbung; heute dominieren Wasserstoffperoxid-Verfahren.
WeiterlesenBrennschere / Brenntest
Schnelltest zur Faseridentifikation, bei dem eine kleine Garnprobe an einer Flamme (Feuerzeug, Bunsenbrenner, Brennschere) entzündet und Verhalten, Geruch und Rückstand analysiert werden.
WeiterlesenC
— 6 BegriffeC0-DWR (PFAS-frei)
Wasserabweisende Ausrüstung ohne Fluor-Chemie — auf Basis von Silikonen, Wachsen, Polyurethanen oder Dendrimeren. Umweltfreundliche Alternative zu C6/C8-DWR.
WeiterlesenC6-DWR
Wasserabweisende Imprägnierung auf Basis kurzkettiger Perfluor-Hexyl-Verbindungen — Übergangstechnologie zwischen dem verbotenen C8 und dem PFAS-freien C0.
WeiterlesenC8-DWR (in der EU verboten)
Bis Anfang der 2010er dominante wasserabweisende Ausrüstung auf Basis der C8-/PFOA-Chemie — seit 2020 in der EU unter der POP-Verordnung verboten.
WeiterlesenChintzieren (Friktionskalandrieren)
Veredelungsverfahren, bei dem ein Baumwollgewebe mit Wachs- oder Harzimprägnierung durch einen schnell laufenden, polierten Kalander läuft und einen glatten, hochglänzenden Chintz-Effekt erhält.
WeiterlesenCold-Dye
Energiesparendes Färbeverfahren mit hochreaktiven Farbstoffen bei 20-30 Grad statt 60-80 Grad.
WeiterlesenCross-Dyed-Färbung
Färbung eines Mischgewebes mit zwei Farbstoffklassen, sodass jede Faserart einen anderen Farbton annimmt.
WeiterlesenD
— 10 BegriffeDevoré-Brennedruck
Chemischer Ätzdruck, der Cellulosefasern in Mischgeweben herauslöst und semitransparente Muster erzeugt.
WeiterlesenDigitaldruck Textil
Industrieller Inkjet-Druck auf Meterware — druckt Muster von der Rolle in beliebiger Rapportlänge und Farbanzahl, ideal für Fast-Fashion und Kleinstchargen.
WeiterlesenDigitaler Textildruck im Detail
Direkter Inkjet-Druck auf Textil ohne Schablone — erlaubt fotorealistische Motive, kleine Auflagen und Personalisierung.
WeiterlesenDip-Dye-Effekt
Ombré-Farbverlauf, der durch teilweises Eintauchen des Kleidungsstücks in ein Färbebad entsteht.
WeiterlesenDirektdruck (DTG)
Textiler Inkjet-Druck, bei dem wasserbasierte Pigmenttinten direkt auf das Kleidungsstück gesprüht werden — ideal für fotorealistische Kleinstauflagen ab Stück 1.
WeiterlesenDirektfärbung
Färbung von Cellulose mit substantiven Farbstoffen, die durch Van-der-Waals-Kräfte an die Faser binden — schnell und günstig, aber mit begrenzter Nassechtheit.
WeiterlesenDischarge- / Ätzdruck
Druckverfahren, das die Grundfarbe des Stoffs an bestimmten Stellen aus dem Textil herausätzt — extrem weicher Griff.
WeiterlesenDischarge-Druck (Ätzdruck)
Textildruck-Technik, bei der die vorhandene Färbung chemisch weggeätzt und optional durch neue Farbe ersetzt wird — Ergebnis: superweiche Prints ohne Aufliegen.
WeiterlesenDispersionsfärbung
Färbung hydrophober Synthetikfasern wie Polyester mit fein dispergierten, wasserunlöslichen Farbstoffen bei 130 Grad Celsius im HT-Verfahren.
WeiterlesenDye-Sublimation auf Polyester
Digitale Übertragung von Disperse-Farbstoffen vom Trägerpapier in die Polyesterfaser bei 195–215 °C — Standardverfahren für Trikots und All-Over-Prints.
WeiterlesenE
— 4 BegriffeEinlaufvorbehandelt
Ausrüstung, die vor allem bei Wolle das Einlaufen und Verfilzen im Waschgang wirksam reduziert.
WeiterlesenEnzymbehandelte Baumwolle
Baumwollware, deren Oberfläche durch Cellulase-Enzyme geglättet und weichgemacht wurde.
WeiterlesenEnzymgewaschen
Wäsche mit Cellulase-Enzymen, welche die Faserspitzen kappt und einen weicheren, glatteren Griff erzeugt.
WeiterlesenEnzymwaschung
Prozess des Waschens mit Enzymen; verwendet als Oberbegriff für Bio-Polishing und Enzyme-Wash-Verfahren.
WeiterlesenF
— 4 BegriffeFlammengarn
Garn mit gezielt eingebauten dickeren Stellen (Flammen), das der Ware eine natürlich-unregelmäßige Optik verleiht.
WeiterlesenFlexdruck
Textilveredelung mit vollflächiger, plotter-geschnittener Polyurethan- oder PVC-Folie, die per Transferpresse thermisch auf das Textil aufgebracht wird.
WeiterlesenFlockdruck
Druckverfahren, bei dem kurze Textilfasern (Flock) elektrostatisch in einen Klebstoffauftrag auf dem Textil geschossen werden — samtige Haptik und hoch waschbeständig.
WeiterlesenFoil Print (Foliendruck)
Metallisch glänzende Textilveredelung — Kleberschicht wird gedruckt und darauf Metallic-Folie mit Hitze aufgepresst.
WeiterlesenG
— 4 BegriffeGarment Dye (Stückfärbung fertig konfektionierter Ware)
Färbung des fertig konfektionierten Kleidungsstücks statt Faser oder Meterware — erzeugt weichen Griff, leicht ungleichmäßige Optik und ist flexibel bei kleinen Auflagen.
WeiterlesenGarment-Wash
Industrielle Wäsche des fertig genähten Kleidungsstücks zur Erzeugung von Griff, Optik und Passform.
WeiterlesenGarment-Washed-Look (Enzyme-Washed)
Optisch weicher, leicht verwaschener Vintage-Effekt am fertigen Kleidungsstück durch Cellulase-Enzym-Wäsche.
WeiterlesenGarngefärbt
Ware, deren Farbe bereits auf Garnstufe eingefärbt wurde, bevor sie zu Gewebe oder Strick verarbeitet wird.
WeiterlesenH
— 2 BegriffeHeat Transfer Vinyl (HTV)
Geplottete Polyurethan- oder PVC-Folie, die mit Transferpresse bei 120–150 °C auf Textil übertragen wird — Standard für Trikot-Namen und Nummern.
WeiterlesenHoch-Mercerisation (Hot Mercerising)
Weiterentwicklung des Merzerisierens: konzentrierte Natronlauge (20–30 %) unter starker Kettenspannung und Wärme — Baumwolle wird noch glänzender, farbstärker und reißfester als bei Kaltmerzerisation.
WeiterlesenI
— 4 BegriffeIndanthren-gefärbt
Küpenfärbung mit Indanthren-Farbstoffen; erreicht höchste Wasch- und Lichtechtheiten für langlebige Ware.
WeiterlesenIndigo-Dye
Traditionelle Küpenfärbung mit Indigofarbstoff; zentral für Denim mit typischer Vintage-Auswaschung.
WeiterlesenIndigofärbung
Klassische Küpenfärbung mit dem Farbstoff Indigo, bei der das Garn wiederholt in reduzierte Küpen getaucht und an der Luft oxidiert wird — Grundlage jedes Denim.
WeiterlesenInkjet-Textildruck
Digitaler Direktdruck von Motiven per Tintenstrahl auf Textil — ohne Sieb, ideal für kleine Auflagen und Fotomotive.
WeiterlesenK
— 5 BegriffeKalander-Glätten (Kalandrierung)
Textilveredelung durch beheizte, hochdruckbelastete Walzen — glättet, verdichtet und verleiht Glanz oder Prägungen.
WeiterlesenKalanderpressen
Warm-Pressverfahren zwischen einer beheizten Metall- und einer weichen Gegenwalze — glättet, verdichtet und stabilisiert Textilien in Endausrüstung, ohne die Stärke der Faserstruktur zu ändern.
WeiterlesenKalandrieren
Mechanische Ausrüstung, bei der die Ware zwischen beheizten, polierten Walzen unter Druck geglättet wird — verleiht Glanz, Griff und Volumenkontrolle.
WeiterlesenKaltdruckfixierung (Cold Pad-Batch)
Kontinuierliches Reaktivfärbeverfahren ohne Wärmezufuhr — extrem wasser- und energiesparend, sehr farbecht.
WeiterlesenKüpenfärbung
Zwei-Stufen-Färbung mit wasserunlöslichen Farbstoffen, die im alkalischen Reduktionsbad löslich werden und nach Oxidation an der Faser wieder ausfallen.
WeiterlesenL
— 1 BegriffeM
— 3 BegriffeMelange
Garn oder Ware mit gemischtem Farbeindruck aus zwei oder mehr Faserfärbungen im gleichen Faden.
WeiterlesenMeliert
Optische Bezeichnung für Ware mit gemischtem, changierendem Farbeindruck aus verschieden gefärbten Fasern.
WeiterlesenMouliné-Garn
Zwirn aus zwei oder mehr verschiedenfarbigen Einzelgarnen, die durch Verdrehen einen changierenden Fadenverlauf ergeben.
WeiterlesenN
— 3 BegriffeNaturfarbstoffe (Textilfärbung)
Farbstoffe aus Pflanzen und Insekten — Indigo, Krapp, Cochenille, Reseda, Färberwaid — dominierten die Textilfärbung bis zur Erfindung synthetischer Farbstoffe im 19. Jahrhundert.
WeiterlesenNaturfärberei
Färbeverfahren mit Farbstoffen aus Pflanzen, Tieren oder Mineralien — historisch dominant, heute Nische für Öko-Fashion und traditionelles Handwerk.
WeiterlesenNoppengarn
Garn mit eingesponnenen Faserknötchen (Noppen), das der Ware eine körnig-plastische Struktur verleiht.
WeiterlesenO
— 2 BegriffeOverdye-Effekt
Farbige Ware wird ein zweites Mal in einer anderen Farbe durchgefärbt - erzeugt tonale, vintage-artige Effekte.
WeiterlesenOzonwaschung
Trockenes Bleichverfahren mit gasförmigem Ozon in einer geschlossenen Kammer — spart bis zu 80 Prozent Wasser gegenüber klassischer Bleichwäsche.
WeiterlesenP
— 9 BegriffePigment-Dye
Färbung mit unlöslichen Pigmenten und Bindern, die nur auf der Faseroberfläche liegen und einen Vintage-Look erzeugen.
WeiterlesenPigmentdruck
Druckverfahren, bei dem unlösliche Pigmente mit einem polymeren Bindemittel auf der Faseroberfläche fixiert werden — universell einsetzbar auf allen Fasern.
WeiterlesenPigmentdruck im Detail
Textildruck-Verfahren, bei dem wasserunlösliche Farbpigmente mit einem Polymerbinder auf die Faser aufgeklebt werden — einfach, universell, ohne Nachwäsche.
WeiterlesenPigmentfärbung — Prozess & Vintage-Effekt
Färbeverfahren, bei dem unlösliche Pigmente mechanisch mit einem Binder auf der Faser fixiert werden — erzeugt den charakteristischen Vintage- und „lived-in"-Look.
WeiterlesenPigmentgefärbt
Kleidungsstück, das durch Pigment-Dye seinen Vintage-Look mit weichem Griff und ausbleichenden Farben erhält.
WeiterlesenPlastisol-Druckfarbe
PVC-basierte, deckende Siebdruckfarbe, die auf der Faser aufliegt und bei 150–170 °C aushärtet — der weltweite Standard im T-Shirt-Druck.
WeiterlesenPolyurethan-Beschichtung (PU-Coating)
Preisgünstige, elastische Polyurethan-Schicht auf Textilien für Wasserdichtheit — weniger atmungsaktiv als Silikon und anfaellig für Hydrolyse.
WeiterlesenPre-Shrunk
Englische Etikettenangabe für vorgeschrumpfte Ware; garantiert geringen Restschrumpf nach der Konfektion.
WeiterlesenPuffdruck (Puff Print)
Plakative Siebdruck-Variante mit stark aufsteigendem Relief (bis 3 mm) für Retro- und Streetwear-Optik.
WeiterlesenR
— 6 BegriffeRauen
Mechanisches Aufreißen der Warenoberfläche mit rotierenden Nadel- oder Kratzenwalzen — erzeugt einen weichen, warmen Flor auf Fleece, Sweat oder Wollstoffen.
WeiterlesenReaktiv gefärbt
Färbeverfahren, bei dem der Farbstoff eine kovalente chemische Bindung mit der Cellulose-Faser eingeht.
WeiterlesenReaktive Farbstoffe
Farbstoffklasse mit reaktiven Ankergruppen, die kovalent an Cellulose- und Wollfasern bindet.
WeiterlesenReaktivfärbung
Färbeverfahren, bei dem der Farbstoff eine kovalente Bindung mit der Cellulose- oder Wollfaser eingeht und dadurch extrem waschecht wird.
WeiterlesenReflexdruck
Druck oder Transferfolie mit retroreflektierenden Glasperlen oder Mikroprismen, die einfallendes Licht zurück zur Quelle werfen — Standard für Warnschutzkleidung und Sicherheitsapplikationen.
WeiterlesenRinse-Wash
Einmalige Kaltwäsche ohne Bleichmittel oder Enzyme — entfernt lediglich Rest-Farbstoff und Schrumpfpotenzial, während die tiefe Rohdenim-Farbe erhalten bleibt.
WeiterlesenS
— 14 BegriffeSanforisiert
Mechanisches Vorschrumpfen von Baumwollstoffen nach dem Sanford-Cluett-Verfahren mit Restschrumpf unter einem Prozent.
WeiterlesenSchaumdruck (aufschäumender Textildruck)
Textildruckverfahren mit thermisch aufschäumenden Plastisol- oder Wasserfarben — 3D-Effekt mit weicher, samtiger Oberfläche.
WeiterlesenScheren
Mechanisches Kürzen abstehender Faserenden auf einheitliche Höhe mit einer rotierenden Spiralklinge — sorgt für glatte, präzise Oberfläche bei Samt, Fleece und Wollstoffen.
WeiterlesenSchmirgeln
Ausrüstung, bei der die Ware über schmirgelnde Walzen läuft, die einen ultrafeinen Flor erzeugen — Ergebnis ist die typische Pfirsichhaut-Haptik.
WeiterlesenSchrumpfvorbehandelt
Sammelbegriff für Stoffe, deren Schrumpfpotenzial vor der Konfektion durch mechanische oder thermische Verfahren reduziert wurde.
WeiterlesenSiebdruck
Druckverfahren, bei dem Plastisol- oder Wasserfarbe mit einer Rakel durch ein feinmaschiges Sieb auf das Textil gedrückt wird — Standard für Werbe- und Sport-Textilien in mittleren bis großen Auflagen.
WeiterlesenSilikon-Beschichtung
Auf Textilien aufgetragene oder eingelegte Silikonschicht — extrem UV- und temperaturstabil, langlebiger als PU, aber teurer und schwerer verklebbar.
WeiterlesenSilikongewaschen
Weichmachende Ausrüstung mit Amino-Silikon-Emulsion, die einen samtigen, fließenden Griff erzeugt.
WeiterlesenSilver-Finish
Ausrüstung mit Silberionen oder Nano-Silber, die Geruchsbakterien auf der Haut hemmt und Frische verlängert.
WeiterlesenSoft-Hand-Effekt (Weichgriffausrüstung)
Textile Nachbehandlung mit Weichmachern für einen besonders weichen, glatten und geschmeidigen Griff.
WeiterlesenStonewash
Waschverfahren, bei dem Denim oder Baumwollartikel mit Bimssteinen in Industriewaschmaschinen getrommelt werden — erzeugt den klassischen Used-Look.
WeiterlesenSublimations-Transfer
Indirekter Sublimationsdruck: Motiv wird auf Transferpapier vorgedruckt und mit Hitze in Polyestergewebe eingedämpft.
WeiterlesenSublimationsdruck
Transferdruck, bei dem Farbstoffe unter Hitze aus dem Trägerpapier direkt in Polyesterfasern diffundieren — funktioniert nur auf Polyester und polymerbeschichteten Oberflächen.
WeiterlesenSäurefärbung
Färbeverfahren mit anionischen Farbstoffen im sauren Bad — Standard für Wolle, Seide und Polyamid.
WeiterlesenT
— 5 BegriffeTextile Galvanik (elektrolytische Metallisierung)
Elektrolytisches Aufbringen einer dünnen Metallschicht (Silber, Kupfer, Nickel) auf leitfähig vorbehandelte Textilien.
WeiterlesenThermofixierung (Heatsetting)
Wärmebehandlung synthetischer Fasern (PES, PA) auf dem Spannrahmen — verhindert Schrumpf, stabilisiert Form und Textur dauerhaft.
WeiterlesenTie-Dye
Reservefärbung, bei der das Textil vor dem Färben abgebunden, gewickelt oder geknotet wird — die abgebundenen Stellen nehmen weniger Farbe an und ergeben typische Muster wie Spiralen und Mandalas.
WeiterlesenTransferdruck
Zweistufiges Druckverfahren: Motiv wird zunächst auf ein Trägermedium gedruckt und dann per Hitze und Druck auf das Textil übertragen — flexibel für Kleinstauflagen und komplexe Motive.
WeiterlesenTriblend
Fasermischung aus Baumwolle, Polyester und Rayon (Viskose), typisch für sehr weiche, drapierte T-Shirts.
WeiterlesenV
— 2 BegriffeVorgeschrumpft
Ware, deren Schrumpfpotenzial vor der Konfektion durch Wasch-, Dampf- oder Sanforisier-Verfahren abgebaut wurde.
WeiterlesenVorgewaschen
Konfektionierte Kleidungsstücke, die vor Auslieferung industriell gewaschen wurden, um Schrumpf abzubauen und einen weichen Griff zu erzeugen.
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