Direktdruck (DTG)
Auch bekannt als: DTG, Digital Textile Direct, T-Shirt-Inkjet
Textiler Inkjet-Druck, bei dem wasserbasierte Pigmenttinten direkt auf das Kleidungsstück gesprüht werden — ideal für fotorealistische Kleinstauflagen ab Stück 1.
Beschreibung
Direct-to-Garment-Druck (DTG) verwendet spezielle Textil-Inkjet-Drucker, die wasserbasierte Pigmenttinten in CMYK plus Weiß auf das ausgelegte Kleidungsstück sprühen. Der Prozess beginnt mit einem Pretreatment: Bei dunklen Textilien wird eine Grundierung aufgesprüht, welche die weiße Tinte fixiert. Danach druckt der Kopf die weiße Grundschicht und darüber CMYK. Zum Schluss wird das Kleidungsstück bei 160-180 Grad in einer Transferpresse fixiert.
DTG erlaubt fotorealistische Motive mit Millionen Farben ohne Rüstkosten pro Motiv — das prädestiniert es für Print-on-Demand, personalisierte Einzelstücke und Testauflagen. Der Griff ist deutlich weicher als beim Siebdruck-Plastisol, weil die Tinte in die Faser eindringt statt aufzuliegen.
Ideal ist DTG auf hochwertigen Ringspun-Baumwoll-Shirts mit fester, glatter Oberfläche. Auf Polyester-Anteilen kann die Weißschicht schlechter halten. Nachteile: langsame Produktion (30-60 Sekunden pro Shirt), höhere Stückkosten als Siebdruck ab etwa 30 Stück, Farbbrillanz auf Schwarz nicht ganz auf Siebdruck-Niveau.
Eigenschaften
| Verfahren | Inkjet-CMYK+W, wasserbasierte Pigmenttinte |
|---|---|
| Fasereignung | Baumwolle (ideal), Baumwolle-Mischgewebe |
| Anwendung | Print-on-Demand, Einzelstücke, Fotomotive |
| Griff | Weich, Tinte in der Faser |
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Quellen & Referenzen
1- Wikipedia: Textildruck Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Textildruck