Garment Dye (Stückfärbung fertig konfektionierter Ware)
Auch bekannt als: Stückfärbung, Fertigware-Färbung, Piece-dye Garment
Färbung des fertig konfektionierten Kleidungsstücks statt Faser oder Meterware — erzeugt weichen Griff, leicht ungleichmäßige Optik und ist flexibel bei kleinen Auflagen.
Beschreibung
Garment Dye bezeichnet das Färben des fertig konfektionierten Kleidungsstücks statt der Meterware oder des Garns. Das Kleidungsstück wird als Prepared for Dye (PFD) – also aus ungefärbtem, bleached oder RFD-behandeltem Rohstoff – genäht und anschließend als komplettes Teil in einem Färbeturm (Overflow) oder in einer Trommelfärbemaschine (Paddle-Machine, ähnlich einer Waschmaschine) mit Reaktiv-, Direkt- oder Pigmentfarbstoff eingefärbt.
Vorteile: sehr weicher, körperreicher Griff durch die mechanische Bearbeitung im Bad; leichte, gewollt ungleichmäßige Farbtöne; sichtbare Nähte in Kontrast zum Fond (Nähgarn färbt nicht komplett mit); extrem kurze Losgrößen (ab 20–50 Teile pro Farbe) und schnelle Reaktion auf Farbtrends. Nachteil: Farbabweichungen zwischen Chargen sind fast unvermeidbar, die Ware muss vorgefertigt werden, und die Nähfäden sowie Zutaten (Reißverschluss, Label) müssen färbekompatibel gewählt sein. Klassische Optik: leicht vintage-artige T-Shirts, Sweats, Chinos, Bademäntel, Servicehemden mit <washed look>.
- Zeitpunkt: nach der Konfektion
- Vorprodukt: PFD-Ware (undyed / bleached)
- Losgrößen: ab 20–50 Teile/Farbe
- Optik: weicher Griff, leichter Vintage-Effekt
Eigenschaften
| Färbezeitpunkt | nach der Konfektion |
|---|---|
| Vorprodukt | PFD (Prepared for Dye) |
| Typische Maschine | Overflow-Turm, Paddle Dyer |
| Farbstoffklassen | Reaktiv, Direkt, Pigment |
| Mindestlosgröße | ab 20–50 Teile/Farbe |
| Typische Ware | T-Shirts, Sweats, Chinos, Bademäntel |
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Quellen & Referenzen
1- Wikipedia: Dyeing Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Dyeing