Kalanderpressen
Auch bekannt als: Kalanderdruck, Warmpressen, Pressen im Kalander
Warm-Pressverfahren zwischen einer beheizten Metall- und einer weichen Gegenwalze — glättet, verdichtet und stabilisiert Textilien in Endausrüstung, ohne die Stärke der Faserstruktur zu ändern.
Beschreibung
Kalanderpressen (auch Kalanderdruck oder Warm-Pressen) ist eine Sonderform des Kalandrierens, bei der Textilien in der Endausrüstung durch das Zusammenspiel einer beheizten, hartchromierten Stahlwalze und einer weichen Gegenwalze (Papier, Wolle, Baumwolle oder Elastomer) unter definiertem Druck geführt werden. Anders als beim reinen Kalandrieren steht hier weniger die Oberflächenverdichtung als vielmehr die dimensionsstabile Fixierung und die kontrollierte Vollendung der Warenoberfläche im Vordergrund.
Typische Einsatzgebiete sind Verbundstoffe mit Membran, Cotton-Sweat-Ware nach dem Sanforisieren, technische Vliese sowie Beschichtungsträger, die vor dem Coating eine planparallele Oberfläche brauchen. Der Prozess lässt sich mit unterschiedlichen Temperaturen (bis ca. 220 °C), Drücken (bis ca. 400 N/mm) und Bahn-Geschwindigkeiten fein steuern.
- Verdichtet und glättet ohne Oberflächenglanz aufzubauen
- Wichtig für Membranverbunde und beschichtungsfähige Trägerstoffe
- Beheizte Stahlwalze + weiche Gegenwalze — Temperatur bis ca. 220 °C
- Fixierung der Faserlage vor nachfolgender Beschichtung oder Bonding
Eigenschaften
| Verfahren | Warm-Pressen zwischen Stahl- und weicher Walze |
|---|---|
| Temperatur | Bis ca. 220 °C |
| Zweck | Formstabilität, Beschichtungsvorbereitung |
| Anwendung | Membranlaminate, technische Vliese, Sweat-Ware |
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Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Kalandrieren (DE) Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Kalandrieren
- Wikipedia: Calendering (EN) Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Calendering_(textiles)