Pigmentfärbung — Prozess & Vintage-Effekt
Auch bekannt als: Pigment-Färbung, Pigmentbatch, Vintage-Dyed, Washed-Look-Färbung
Färbeverfahren, bei dem unlösliche Pigmente mechanisch mit einem Binder auf der Faser fixiert werden — erzeugt den charakteristischen Vintage- und „lived-in"-Look.
Beschreibung
Bei der Pigmentfärbung werden — anders als bei klassischen Reaktiv- oder Direktfarbstoffen — unlösliche Pigmentpartikel eingesetzt, die keine chemische Bindung mit der Faser eingehen. Statt in die Faser einzudringen, werden sie oberflächlich mit einem Kunstharz-Binder (z. B. Acrylat-, Polyurethan- oder Silikonharz) auf der Ware verankert. Der Prozess ist wasserärmer als konventionelle Färbung: kein Ausfärben, kaum Salzeinsatz, kürzere Prozesszeiten.
Der optische Effekt ist charakteristisch: weil das Pigment nur außen sitzt, wäscht es sich an Reibpunkten (Kanten, Nähten, Kragen) sichtbar ab und erzeugt einen sofort erkennbaren Vintage-Look („lived-in look", „garment-washed vintage"). Farbtiefe und Waschechtheit hängen ganz vom Binder ab — moderne Binder halten problemlos 30 – 40 Wäschen, aber pigmentgefärbte Ware bleibt reibempfindlich (schlechtere Reibechtheit als Reaktivfärbung).
- Pigment ohne chemische Faserbindung — nur mechanisch fixiert
- Sehr wasserarmer Prozess (bis zu 90 % weniger Wasser als Reaktivfärbung)
- Charakteristischer Vintage-/Used-Look nach ersten Wäschen
- Griff etwas härter als reaktivgefärbte Ware, Reibechtheit begrenzt
Eigenschaften
| Färbeprinzip | Pigment + Binder, mechanisch fixiert |
|---|---|
| Wasserbedarf | bis zu 90 % weniger als Reaktivfärbung |
| Reibechtheit | Begrenzt — Kanten und Nähte verblassen |
| Optischer Effekt | Vintage-/Used-Look |
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Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Pigment Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Pigment
- Wikipedia: Textile printing Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Textile_printing