Polyurethan-Beschichtung (PU-Coating)
Auch bekannt als: PU-Beschichtung, PU-Coating, Polyurethanschicht, PU-Ausrüstung
Preisgünstige, elastische Polyurethan-Schicht auf Textilien für Wasserdichtheit — weniger atmungsaktiv als Silikon und anfaellig für Hydrolyse.
Beschreibung
Bei einer PU-Beschichtung wird ein textiler Trägerstoff — meist Polyester- oder Nylon-Ripstop, seltener Baumwolle — auf der Rückseite mit einer dünnen, geschlossenen Polyurethanschicht versehen. Die Schicht wird als Lösung oder Dispersion aufgetragen, mit einem Rakel abgezogen und anschließend getrocknet bzw. thermofixiert. Die Wassersäule liegt je nach Aufbau typischerweise zwischen 1.500 und 10.000 mm — für klassische Regenbekleidung, Zelte, Rucksäcke, Regenponchos, Ofenhandschuhe, Duschvorhänge und Schutzbezüge völlig ausreichend.
Vorteile: PU ist elastisch, haftet sehr gut auf synthetischen Trägern, ist gut verklebbar (Nahtbänder) und deutlich günstiger als Silikon. Nachteile: geringere Atmungsaktivität, im Alter hydrolytisch abbaubar — das PU wird nach Jahren klebrig oder bröselig, vor allem bei feuchter Lagerung. UV-Licht und Wärme beschleunigen die Alterung. Silikon-Beschichtung und TPU-Membranen sind langlebiger, aber teurer.
- Auftragsverfahren: Rakel / Direct coating
- Wassersäule typisch 1.500–10.000 mm
- Gut naht- und klebbar (Nahtband)
- Anfällig für Hydrolyse — begrenzte Lebensdauer
Eigenschaften
| Prinzip | Direct-Coating mit Rakel auf Trägerstoff |
|---|---|
| Wassersäule | ca. 1.500–10.000 mm |
| Schwächen | Hydrolyse-Anfälligkeit, geringere Atmungsaktivität |
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Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Polyurethane Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Polyurethane
- Wikipedia: Coated fabrics Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Coated_fabric