Reflexdruck
Auch bekannt als: Retroreflex, Reflektor-Druck, Reflektierender Transfer
Druck oder Transferfolie mit retroreflektierenden Glasperlen oder Mikroprismen, die einfallendes Licht zurück zur Quelle werfen — Standard für Warnschutzkleidung und Sicherheitsapplikationen.
Beschreibung
Reflexdrucke bestehen aus einer Klebstoffschicht, auf die Millionen mikroskopisch kleiner Glasperlen (typisch 40-80 Mikrometer) oder Mikroprismen aufgebracht sind. Diese wirken als Retroreflektoren: einfallendes Licht wird nicht diffus zurückgestreut, sondern gezielt zur Lichtquelle zurückgeworfen — genau in Richtung des Autoscheinwerfers und damit ins Auge des Fahrers. Der Effekt beruht auf demselben Prinzip wie Katzenaugen im Straßenverkehr, das Percy Shaw 1934 patentierte.
Für Textilien werden meist Reflex-Transferfolien mit Heißkleberrücken hergestellt (z. B. 3M Scotchlite): Das Motiv wird plottergeschnitten oder als Print-Cut aufgebracht und bei 150-160 Grad in der Transferpresse für 15-20 Sekunden aufgebügelt. Bei Warnschutzkleidung nach EN ISO 20471 sind reflektierende Streifen mit mindestens 50 mm Breite und definierten Anordnungen vorgeschrieben.
Waschbeständigkeit bei hochwertiger Reflex-Folie 25 Wäschen bei 60 Grad ohne signifikanten Reflexionsverlust (mindestens 330 cd/lx/m² gemäß EN 471). Aus optischen Gründen werden auch nicht-normkonforme Reflex-Drucke auf Fashion-Artikeln, Sportjacken und Rucksäcken eingesetzt.
Eigenschaften
| Chemie | Glasperlen oder Mikroprismen in Kleberschicht |
|---|---|
| Anwendung | Warnschutzkleidung EN ISO 20471, Fashion |
| Haltbarkeit | 25 Wäschen bei 60 °C |
| Wirkung | Rückstrahlung ≥ 330 cd/lx/m² |
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Quellen & Referenzen
1- Wikipedia: Retroreflector Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Retroreflector