Sublimationsdruck
Auch bekannt als: Thermosublimation, Sublidruck, All-Over-Print
Transferdruck, bei dem Farbstoffe unter Hitze aus dem Trägerpapier direkt in Polyesterfasern diffundieren — funktioniert nur auf Polyester und polymerbeschichteten Oberflächen.
Beschreibung
Der Sublimationsdruck wurde Ende der 1960er Jahre eingeführt und arbeitet mit speziellen Dispersionsfarbstoff-Tinten. Zunächst wird das seitenverkehrte Motiv per Inkjet auf Sublimationspapier gedruckt. Danach wird das Papier auf das Polyestertextil gelegt und in einer Transferpresse bei 190-210 Grad Celsius für 30-60 Sekunden fixiert.
Bei diesen Temperaturen sublimieren die Farbstoffe direkt vom festen Trägerzustand in den gasförmigen Zustand — sie überspringen die flüssige Phase. Gleichzeitig öffnet sich die kristalline Struktur des Polyesters und die gasförmigen Farbmoleküle diffundieren in die Faser. Beim Abkühlen schließt sich die Faserstruktur und die Farbstoffe sind permanent eingeschlossen.
Da die Farbe in der Faser sitzt, ist der Druck vollkommen griffneutral, extrem waschecht und rissfest — ideal für Sport-Trikots, Sublimations-Tassen, Mousepads. Die harte Einschränkung: Sublimationsdruck funktioniert nur auf Polyester (oder polymerbeschichteten Nicht-Textilien). Auf Baumwolle bindet die Farbe nicht. Zweite Einschränkung: helle Grundfarbe nötig, weil kein Weiß druckbar ist.
Eigenschaften
| Fasereignung | Nur Polyester (≥ 65 %) oder Polymer-Coating |
|---|---|
| Temperatur | 190-210 °C, 30-60 s |
| Griff | Griffneutral, Farbe in der Faser |
| Anwendung | Sport-Trikots, Fahnen, All-Over-Prints |
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Quellen & Referenzen
2- Wikipedia: Sublimationsdruck Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Sublimationsdruck
- Wikipedia: Dye-sublimation printing Wikipedia — Freie Enzyklopädie https://en.wikipedia.org/wiki/Dye-sublimation_printing